Ja, stimmt, der Episodentitel enthält nicht den Originaltitel. Dafür jetzt: Koroshi no rakuin. In Deutschland wohl auch ab und an als „Beruf: Mörder“ gehandelt. Aber zum Wesentlichen: Max hat mal wieder einen Film für die inoffizielle Knall-Peng-Puff-Reihe dabei und ab geht die wilde Fahrt. Ohne nennenswerte Suzuki-Vorbildung (okay, bei Christian immerhin etwas) haben wir uns auf die Gleise gestellt und uns von diesem Film überfahren lassen. Mehrmals! Ein Feuerwerk an inszenatorischen Ideen wird hier nicht einfach abgefackelt, sondern extrem unterhaltsam präsentiert. „WA057 Branded to Kill“ weiterlesen
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bookmark_borderWA056 Charley Varrick
Setzt eure Helme auf und zieht die Gurte fest! Wir heben ab mit Kunstflieger Charley Varrick und fliegen in den Süden der USA zu Don Siegel. Der inszenierte „Der Große Coup“, bei dem Charley mit seiner Bande eigentlich nur eine Bank in einem verschlafenen Nest überfallen wollte, dabei jedoch richtig dick Kohle einstreicht: Mafiageld! Und damit ist die Jagd eröffnet. Die Blu-ray Disc für die Sichtung wurde uns freundlicherweise von Koch Media zur Verfügung gestellt. „WA056 Charley Varrick“ weiterlesen
bookmark_borderWA055 Mädchen Mit Gewalt
Nach Ausflügen ins futuristische Los Angeles sowie zum Hause der Ambersons verschlägt es uns nun mal wieder nach Deutschland, genauer in irgendeine Kiesgrube in der Münchner Umgebung. Dort platzt aus den beiden Angestellten Werner (gespielt von Klaus Löwitsch) und Mike (Arthur Brauss) die Gewalt, die Lust. Das Opfer ist Helga Anders‘ Alice. Schonungslos zerrt uns der Film durch den Schotter, ertränkt uns fast um uns dann noch mit der geballten Faust ins Gesicht zu schlagen.
Das Label Subkultur Entertainment (facebook-Seite, Labelforum) hat uns dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar des Filmes zur Verfügung gestellt. Erschienen ist der Film als Nummer 4 in der Reihe „Edition Deutsche Vita“. „WA055 Mädchen Mit Gewalt“ weiterlesen
bookmark_borderWA054 The Magnificent Ambersons
Wir haben uns gesonnt, denn „Der Glanz des Hauses Amberson“ strahlte uns entgegen. Gemeinsam mit Simon Kyprianou, der u. a. für 35MM – Das Retro-Filmmagazin schreibt, haben wir uns Orson Welles‘ Film angesehen. Doch wie viel Welles steckt denn in den knapp 88 Minuten? Das Studio zerhackte den Film – er sollte eigentlich etwa 150 Minuten gehen. Wir (v)erarbeiten uns gemeinsam Zusammenhänge und entdecken die Stärken des Films. Im Schlussteil driften Christian und Max dann noch ab und tauschen sich über Sinn und Unsinn von Podcast und Filmeschauen aus. Und streuen nicht nur zu Beginn der Folge ein paar weitere Filmpodcast-Tipps ein.
Der Film im Netz: OFDb* | moviepilot | IMDb
bookmark_borderWA053 Blade Runner
Harrison Ford träumt in dem Science-Fiction Klassiker von Ridley Scott nicht von elektrischen Schafen aber von weißen Einhörnern. Das führt uns zu diversen philosophischen Betrachtungen, was das Menschsein ausmacht und warum dieser Film bei jedem Anschauen immer besser wird. Nicht zuletzt aufgrund unserer Gästin Carli, betrachten wir auch ausgiebig die zwiespältige Frauenfigur, die von Sean Young verkörpert wird.
Die Aufzeichnung fand lange nach Mitternacht direkt im Anschluss an die Kinoaufführung des „Final Cut“ im Lichtspieltheater Wundervoll statt. Wir wünschen viel Vergnügen beim Anhören unserer Gedankengänge und freuen uns, wenn ihr in den Kommentaren den Dialog fortsetzt.
Der Film im Netz: OFDb* | moviepilot | IMDb
bookmark_borderWA052 Jimmy Orpheus
Diesmal sind die Rostocker Filmemacher Mark Sternkiker und Max Gleschinski zu Gast. Sie erleben erstmalig zwei Filme von Roland Klick, der ab den 60er Jahren äußerst bemerkenswerte Produktionen in Deutschland realisierte, aber lange Zeit als Außernseiter galt. Neben der unberechenbaren Nachtwanderung durch Hamburgs Straßen in „Jimmy Orpheus“ entdecken wir auch den Kurzfilm „Ludwig“ in dem Otto Sander seine erste Filmrolle hatte. Also lasst euch Lust machen auf diesen außergewöhnlichen und zu Unrecht vergessenen Regisseur. Wir wünschen angenehmes Hörvergnügen. „WA052 Jimmy Orpheus“ weiterlesen
bookmark_borderWA051 The Evil Dead
Wackelige Kamerafahrten, kreischende Synthies und selbstgekochte Blutsuppe. Sam Raimi entfesselte Anfang der 80er gekonnt ein Low-Budget Inferno und machte zeitgleich den jungen Bruce Campbell zum Horrorfilm-Star. Neben den kreativen Splatter-Effekten staunen wir auch über die staatlichen Restriktionen die in Deutschland noch heute den „Tanz der Teufel“ fest im Griff haben. Weitere Entdeckungen und zarte Kritik erwarten euch nach dem Klick auf den Play-Button, viel Vergnügen!
Der Film im Netz: OFDb | moviepilot | IMDb
bookmark_borderWA050 Once Upon A Time In America
Einen Monat lang habt ihr abgestimmt, liebe Zuhörerschaft, dann stand mit denkbar knapper Mehrheit fest: Es war einmal in Amerika von Sergio Leone besprechen wir in dieser Jubiläumsausgabe. Wir nutzten die Gelegenheit und schauten dieses Epos in der vor kurzem veröffentlichten Langfassung. 251 Minuten später grinsen wir so breit wie Robert DeNiro. Ähnlich nonlinear wie auch der Film selbst, teilen wir unsere Eindrücke und gehen auch ausführlich auf die neu eingefügten Szenen ein. Angenehmes Hörvergnügen!
Der Film im Netz: OFDb* | moviepilot | IMDb