Schlagwort Archiv: 1940er

WA178 Münchhausen

Sieben Jahre gibt es unseren Podcast nun schon. Zeit also, einfach mal die bislang längste reguläre Folge zu veröffentlichen. Gemeinsam mit Jan von der CineCouch und dem GoEast – Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films reist Max in eine nicht ganz gewöhnliche Literaturverfilmung: Münchhausen, nach einem Drehbuch von Erich Kästner. Wir spüren diesem Film nach, der übergroß in Agfacolor und mit jeder Menge Tricktechnik Eskapismus schreit, während sich in der Realität langsam das Kriegsgeschehen wendet. Jan kann zudem aus erster Hand kleine Einblicke in die Arbeit der Murnau-Stiftung geben. Neben äußeren Aspekten schauen wir auch auf Drehbuch und Regie, fragen uns, welchen Filmfiguren wir eigentlich vertrauen können, inwieweit der Film den Zweiten Weltkrieg kommentiert und ob es ein Film im oder vor allem auch ein Film des Nationalsozialismus ist – und was dies auch für unseren Umgang mit dem Film bedeutet.

Zum Thema Farbfilm gibt es bei Timeline of Historical Film Colors von Prof. Dr. Barbara Flueckiger (Twitter-Account) jede Menge zu entdecken.

Für geneigte Leser*innen gibt es Stilepochen des Films: Der NS-Film aus dem Reclam-Verlag.

Ein Vergleich der Premieren- und der Verleihfassung von Münchhausen findet sich bei Schnittberichte.

Münchhausen bei der OFDb* | letterboxd

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Wiederaufführung: Webseite | Twitter | Instagram | fyyd | Apple Podcast | Spotify | letterboxd-Liste der besprochenen Filme

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Max Roth
Erzählt einen vom Pferd.
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Jan Peschel
Wächst eine lange Nase.

WA171 The Heiress

Lange angekündigt, ist sie nun da: unsere Besprechung von Die Erbin. Carli und Max begeben sich mal wieder auf doppelte Zeitreise – in die Zeit der Entstehung des Films und von dort in die Zeit, in welcher der Film spielt.

Wir verlosen eine gebrauchte DVD des Films! Was ihr dafür tun müsst, hört ihr in der Episode.

Dabei gibt es Ab- und Ausschweifungen, ausgelöst durch Erinnerungen an den Erstkontakt mit dem Film und welche Ereignisse unseres Heranwachsens uns wie in Erinnerung geblieben sind.

Aber es geht natürlich auch um die Geschichte von Catherine Sloper, gespielt von der erst kürzlich verstorbenen Olivia de Havilland, die einen harten Weg zu ihrem persönlichen (Un)Glück(?) vor sich hat. Wir schauen auf Familienbeziehungen und die Tiefe von Räumen, wir grübeln über Selbst- und Fremdbestimmung. Und ein bisschen Schwärmerei für verschiedenste Themen, Menschen und Dinge ist auch dabei.

Eine weitere Besprechung des Films findet sich bei Ein Filmarchiv – Episode 97.

Die Erbin bei OFDb* | letterboxd

Wiederaufführung bei Twitter

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Carolin Roth
Reißt im Finale die Jubel-Faust hoch.
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Max Roth
Versteigt sich in eine Treppen-Faszination.

WA158 Große Freiheit Nr. 7

Hamburg ruft! In der Hafenstadt spielt sich ein Drama um den von Hans Albers gespielten Hannes ab, der in einer Art Mid-Life-Crisis steckt, ohne es wirklich zu merken. Wir sprechen über Dösbaddel und Buddelschiffe, verquere Wahrnehmungen und viel zu lange Träume.

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Carolin Roth
Findet Hamburg toll
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Max Roth
Mag Kalauer

WA128 Die Feuerzangenbowle

Wir kennen uns ja nicht gut aus im deutschen Kino und somit ist dieser Podcast Folge für Folge auch eine Entdeckungsreise durch unsere unbekannte Heimat. Wir erleben Hauptdarsteller und künstlerischen Gesamtleiter Heinz Rühmann in einer auffällig verklärenden Pennäler-Komödie. Worüber lachte Nazi-Deutschland im Kinosaal während draussen der totale Krieg tobte?

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Max Roth
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Christian Höntzsch

WA123 The Big Sleep

Lauren Bacall und Humphrey Bogart. Sie zählten zu Hollywoods Traumpaaren. In der Verfilmung von Raymond Chandlers Detektiv Roman knistert es zwischen den beiden in The Big Sleep. Doch trotz markiger Sprüche, eleganter Schwarz-Weiß-Fotografie und einer kniffligen Geschichte haben Carli und Max doch auch ein paar Problemchen mit diesem Film von Regie-Legende Howard Hawks. Diese Ausgabe bildet den Mittelteil der losen Trilogie, in der Carli und Max auf Filme aus der Zeit des “Classic Hollywood” blicken.

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Max Roth
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Carolin Roth

WA122 Gilda

Eine Frau. Nein, Rita Hayworth als “Gilda” ist mehr, viel mehr. Carli und Max tauchen ein in diese Noir-Welt um Glücksspiel, Leben, Tod und Liebe. Und während Carli eigentlich einfach “nur” weiter im Classic Hollywood wildern wollte, wird Max komplett umgehauen. Im Gespräch geht es um Spiegel, Beziehungen, die Inszenierung und um Tanz und Gesang. Diese Folge bildet den Auftakt zu einer losen Trilogie, in der Carli und Max sich mit klassischen US-Filmen auseinandersetzen.

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Max Roth
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Carolin Roth

WA106 Opfergang

Veit Harlan, seine Zeichens Regisseur von Nazi-Propagandafilmen wie Jud Süss und Kolberg drehte bereits 1942 mit Opfergang einen (Alp)Traum in Agfacolor, bei dem einem die Augen übergehen. Wir beschäftigen uns damit, ob wir den Film angesichts seiner Entstehungszeit genießen können und welche mehr oder minder subtil eingebauten Weltansichten uns sauer aufstoßen. Verbunden mit einigen hochinteressanten Aspekten der Inszenierung ergibt sich so ein aufwühlend wechselhaftes Filmgespräch.

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Max Roth
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Christian Höntzsch

WA097 The Wolf Man

Wir begeben uns nach Talbot Castle, wo Larry Talbot am eigenen Leib alles über den Mythos Werwolf erfährt. Die seinerzeit für ihre stimmungsvollen Horrorfilme bekannten Universal Studios gönnten dem Filmteam von Der Wolfsmensch lediglich 25 Tage Drehzeit. In unserem Gespräch mutmaßen wir über die Auswirkungen dieser Produktionsbedingungen und pendeln zwischen nostalgischer Faszination und kritischer Distanz.

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Max Roth
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Christian Höntzsch