Schlagwort Archiv: 1930er

WA170 Ich bei Tag und Du bei Nacht

Ein Bett mit einem unbekannten Menschen teilen? Das machen in Ich bei Tag und Du bei Nacht Grete (Käthe von Nagy) und Hans (Willy Fritsch), um sich auf anderen Wegen zu begegnen. Carli und Max teilen sich die Mikrofone und tauschen sich aus über Film im Film, Screwballcomedy, Lieder und ein bisschen Dialekte.

Wir waren in den letzten Monaten zu Gast bei:
Fernsehsessel zu Mörderische Ferien
Keanu Reloaded zu River’s Edge (und bald auch zu Permanent Record)
Cinematic Smash Team Tournament Halbfinale gegen Brainflicks

Der von Max angesprochene Tweet zu Die Erbin und Die Faust im Nacken.

Eine weitere Besprechung des Films findet sich bei Ein Filmarchiv.

Ich bei Tag und Du bei Nacht in der OFDb* | letterboxd.

Wiederaufführung auf Twitter.

* Wenn ihr über den Link etwas im OFDb-Shop kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Unser bescheidener Dank gebührt euch.

WA168 Der Kongreß tanzt

Meine Damen, meine Herren! Das Orchester ist bereit, bitte treten Sie näher, nehmen Sie Haltung ein uuuuuuund Bitte! *Musik spielt* Tanzen Sie!

Carli und Max sind gut 90 Jahre in die Vergangenheit gereist, um sich der UfA-Großproduktion Der Kongreß tanzt, welche wiederum im Jahre 1814 spielt, anzusehen. Wir sprechen selbstverständlich über die Musik und wie diese möglicherweise bis heute in unserer Kultur verankert sein könnte. Wir machen uns Gedanken über Frauenbilder, den Humor sowie spezielle Inszenierungstechniken.

Im Film singt Paul Hörbiger das Lied Das muß ein Stück vom Himmel sein, Wien und der Wein. Der Text findet sich u.a. bei lyrix.at. Und Lilian Harvey singt Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder. Auch hier verweisen wir auf den Text bei lyrix.at.

Gegen Ende unserer Ausgabe tauschen wir uns zudem darüber aus, wie wir auf Filme schauen, wenn wir wissen, aus welcher Zeit sie stammen und wer daran beteiligt war.

Zudem stellt Max kurz den neu gestarteten Podcast Keanu Reloaded vor, in dem Christiane und Julius sich mit der Filmografie Keanu Reeves’ auseinandersetzen.

Gesehen haben wir den Film von der bei Universum Film erschienenen Blu-ray Disc.

Der Kongreß tanzt in der OFDb* und bei letterboxd.

WA147 Viktor und Viktoria

Das Weimarer Kino, unmittelbar vor seiner Beerdigung durch das dritte Reich. Ein paar flache Lacher zum Schluß oder offenherziger Geschlechter-Schlagabtausch, aus einer toleranteren Gesellschaft? Carli, Max und Christian flanieren durch dieses Stück Kinogeschichte und berichten. Zugleich ist dies auch der Auftakt zu eine kleinen Reihe von Musicals, denen wir uns noch annehmen werden.

WA134 Drácula

Weiter geht die wilde Hatz durch den Horrorctober. Als Gast aus Transyllmainzien ist der Jan direkt von der gastgebenden CineCouch eingeflogen. Unter seinem Flügel hat er die spanische Version von Universals Dracula namens …Drácula! Wir beißen uns durch die Verfilmung und prüfen die Särge auf morsches Holz. Ein bisschen schauen wir auch auf die Inszenierung und die Darstellerleistungen.

WA132 Bride of Frankenstein

Es ist Oktober, die CineCouch ruft zum fünften Mal zum #Horrorctober – dieses Jahr heißt es The House of Horrorctober – und wir sind dabei. Zumindest versuche ich, Max, es knallhart mit jeweils einer Kurzbesprechung. Hohe Ziele sind also gesteckt.

Den Anfang machte bei mir The Bride of Frankenstein von James Whale, der ersten Fortsetzung von Frankenstein und ein Film der “Universal Monster”-Reihe. Wir hatten ja bereits The Wolf Man und The Invisible Man besprochen.

Im Rahmen des diesjährigen Horrorctobers haben wir zudem einige Gastspiele bei anderen Teilnehmern geplant und werden auch selbst einmal einen Gast begrüßen – alle Angaben natürlich ohne Gewähr. 😉

Bride of Frankenstein steht immerhin bei einem weiteren Horrorctober-Teilnehmer auf der Liste. Genau genommen bei Steve Geiler (thegeeksteve). Darüber hinaus findet sich bei Mila Malpractice (Jools) mit Son of Frankenstein eine weitere Fortsetzung auf der Liste. Und bei Stefan ist der erste Frankenstein gelistet. Und Daniel hatte beim Spätfilm vergangenes Jahr bei seiner “Filmzeitreise” ein paar Zeilen zur Braut geschrieben.

Etwas verwirrt war ich übrigens mal wieder, angesichts der Verwendung des “Trash”-Begriffes. Ich las bei Miss Booleana in Bezug auf Re-Animator davon, der für mich nicht wirklich etwas damit zu tun hat. Innerlich hoffe ich, dass sich ihre Einordnung des Filmes nach der Sichtung ändert. Welche Meinung habt ihr denn so dazu – idealerweise auch konkret zum Beispiel Re-Animator?

WA125 Der blaue Engel

Wir sitzen zu Dritt vor der großen Leinwand und sehen einen der ersten Tonfilme aus Deutschland. Lose basierend auf dem Roman “Professor Unrat” von Heinrich Mann erleben wir einen Spielfilm, der gesellschaftliche Zwänge und individuelle Freiheit bemerkenswert offenherzig thematisiert. Hört uns zu, wie wir uns über die humorvolle erste Hälfte freuen und berührt sind von dem tragischen Finale.

WA099 The Invisible Man

Dank einem Wundermittelchen wird Claude Rains in James Whales The Invisible Man in Der Unsichtbare verwandelt. Basierend auf H. G. Wells literarischer Vorlage dreht sich der Film um Jack Griffin und dessen Suche nach wissenschaftlicher Anerkennung. Auch wir machen uns auf die Suche und finden beeindruckende Spezialeffekte, einen gekonnten Balanceakt zwischen Ernsthaftigkeit und Overacting, Spektakel und überzeugenden Charaktermomenten.

WA093 M

Wir lösen uns für einen Moment aus unserer “DEFA-Reihe” und begeben uns noch tiefer in die deutsche Vergangenheit. Dabei kommen wir bei “M”, Fritz Langs erstem Tonfilm an, entstanden im Jahr 1931. Den konnten wir im Kino genießen. Und sind im Gespräch auch sehr angetan von den formalen Mitteln, welche den Film zu uns zu einem großen Vergnügen gemacht haben. Und das mit stolzen 85 Jahren.