bookmark_borderWA100 Ai no kurîda

Es ist tatsächlich vollbracht! Die 100. Folge Wiederaufführung ist Wirklichkeit geworden! Wir schwelgen ein wenig in Erinnerungen an die bisherigen 99 regulären und 21 Sonderausgaben, freuen uns über eingeschickte Audioglückwünsche befreundeter Podcasts und servieren uns selbst eine Reise zu Im Reich der Sinne. Darin geht es um die historische Figur der Abe Sada, welche 1936 festgenommen worden war, als man in ihrer Handtasche einen Penis fand. Und Nagisa Ôshimas Film ist definitiv nicht zimperlich, enthält Hardcoreszenen, ohne jedoch rein exploitativ zu sein. Wir grübeln über Motive und Episoden des Films und stellen fest, dass uns so manch historischer Hintergrund, manche Erklärung zur japanischen Gesellschaft sicher gut getan hätten. Aber die Wiederaufführung wäre nicht die Wiederaufführung, wenn nicht auch in Folge 100 wieder jede Menge gefährliches Halbwissen und steile Thesen dabei wären.

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Max Roth
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Christian Dzubiel

bookmark_borderWA099 The Invisible Man

Dank einem Wundermittelchen wird Claude Rains in James Whales The Invisible Man in Der Unsichtbare verwandelt. Basierend auf H. G. Wells literarischer Vorlage dreht sich der Film um Jack Griffin und dessen Suche nach wissenschaftlicher Anerkennung. Auch wir machen uns auf die Suche und finden beeindruckende Spezialeffekte, einen gekonnten Balanceakt zwischen Ernsthaftigkeit und Overacting, Spektakel und überzeugenden Charaktermomenten.

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Max Roth
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Christian Dzubiel

bookmark_borderDeutsche Kinocharts 1979

Eine weitere Chartshow-Sonderausgabe, in der Christian diesmal die erfolgreichsten Kinofilme des Geburtsjahres von Gastsprecher Alexander Schult rekapituliert. Gewohnt gewagte Thesen und reichlich anmaßendes Pseudeowissen erwarten euch auch in dieser Paarung, trotz der fehlenden Stimme von Max. Cineastische Geständnisse und Jugendsünden wechseln sich ab mit wiederholtem Staunen über unerwartet publikumsstarke Filmware aus Deutschland. Zum mitlesen findet ihr die westdeutschen Kinocharts von 1979 auf InsideKino.

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Christian Dzubiel
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Alexander Schult

bookmark_borderWA098 Night Moves

In Die heisse Spur folgen wir Privatdetektiv Harry Moseby auf der Suche nach einem 17-jährigen Mädchen – gespielt von der blutjungen Melanie Griffith. Dabei machen wir uns Gedanken über New Hollywood, der Abstinenz von Establishing Shots, grübeln über Schachzüge und beschäftigen uns mit dem Thema der Perspektive.

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Max Roth
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Christian Dzubiel

bookmark_borderDeutsche Kinocharts 1988

Einer der besten deutschen deutschsprachigen Filmpodcasts ist das Bahnhofskino. Dort kupfern wir diesmal ungeniert die schöne Idee ab, die Kinocharts eines bestimmten Jahres zu besprechen. Wir nehmen uns die komplette Top100 von 1988 vor – das Jahr in dem Max geboren wurde und Christian schon seine Groschen ins Ferienlagerkino investierte. Wir wünschen viel Vergnügen bei diesem Gespräch voller Empfehlungen, Warnungen und oft ziemlich haltloser Behauptungen.

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Max Roth
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Christian Dzubiel

bookmark_borderWA097 The Wolf Man

Wir begeben uns nach Talbot Castle, wo Larry Talbot am eigenen Leib alles über den Mythos Werwolf erfährt. Die seinerzeit für ihre stimmungsvollen Horrorfilme bekannten Universal Studios gönnten dem Filmteam von Der Wolfsmensch lediglich 25 Tage Drehzeit. In unserem Gespräch mutmaßen wir über die Auswirkungen dieser Produktionsbedingungen und pendeln zwischen nostalgischer Faszination und kritischer Distanz.

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Max Roth
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Christian Dzubiel

bookmark_borderWA096 Metropolis

Herzlich Willkommen bei der 137. Ausgabe der CineCouch. Vor ein paar Monaten war Christian ebendort eingeladen, um mit dem Podcast-Kollegen Jan Peschel über Metropolis zu sprechen. Dabei plaudern wir nicht nur über den visionären Stummfilmklassiker von Fritz Lang, sondern wir erörtern auch ausgiebig das Kunsthandwerk der Filmrestauration.

Die CineCouch könnt ihr übrigens auch bei iTunes abonnieren. Ein großes Hörvergnügen für Cineasten!

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Christian Dzubiel

bookmark_borderWA095 Jahrgang 45

Wir erleben erstmals den dokumentarischen Blick von Jürgen Böttcher, der als Maler und Filmemacher für einen unbestechlichen Erzählstil steht. In seinem einzigen Spielfilm sehen wir die scheinbar beiläufige Geschichte von einem jungen Paar in Trennung. Wir diskutieren, wie sich dies zu einer subtilen Metapher über die Suche nach dem eigenen Platz im Leben entwickelt und welche Herausforderungen für unsere Sehgewohnheiten in den formalen Mitteln stecken. Ergänzend dazu hört unbedingt das Filmgespräch mit Jürgen Böttcher.

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Max Roth
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Christian Dzubiel