„Boy meets Girl“ à la Tarantino gewürzt mit Tony Scott. Wir tauschen uns aus über die Frage „Wie viel Tarantino steckt in einem Film, bei dem er nicht Regie geführt hat, sondern nur das Drehbuch geschrieben hat?“. Zwischen Erstsichtung und Wiederentdeckung, erwartet euch eine durchaus kritische Annäherung an einen modernen Klassiker, der erst auf dem Heimvideomarkt zum Publikumsliebling wurde.
Aufgenommen am 14.12.2016
Wir waren im Kino und BUMM! es ist doch tatsächlich von Billy in die Luft gejagt worden! Ja, Gremlins ist kein Film für Kinobesitzer. Oder etwa doch? Wir grübeln über Joe Dante und sein Verständnis von einer Handlung, dem Spaß an der Inszenierung von Einzelszenen und überlegen, ob es nur die Finger der Gremlins sind, die wie Widerhaken in diesem Film wirken.
Aufgenommen am 09.12.2016
Peter und Felix vom Filmpodcast Aficionado haben uns eingeladen über Top Gun zu sprechen. Es wurde größtenteils ein angemessen strenger Veriss, wie ihr ihn sonst bei uns nur sehr selten hören dürft. Daher bieten wir euch dieses Gastspiel auch in unserem Podcast-Feed an und hoffen, dass euch diese testosterongeladene Männerrunde zu diesem aberwitzigen Trockenübungskriegsspektakel gefällt.
Veröffentlicht am 04.12.2016
Carli ist mal wieder bei uns zu Gast und hat Die Rote Flut im Gepäck. Mit überaus unterschiedlichen Erwartungshaltungen folgen wir Regisseur John Milius und den heute namenhaften Jungstars durch ein wahres Schlachtfeld. Seid dabei, wenn wir fest stellen, dass hier nicht nur innerhalb des Filmes einiges in Trümmern liegt.
Aufgenommen am 16.11.2016
„I’m an englishman in New York Mexico.“ Frei nach dieser abgewandelten Titelzeile folgen wir David Bowie in Nicolas Roegs The Man Who Fell to Earth, in dem ein „Alien“ (das Wortspiel geht im Deutschen leider völlig verloren, ist der Begriff im Englischen doch gleichzeitig als „Außerirdischer“ wie auch „Fremder“ oder „Ausländer“ zu verstehen) in die USA kommt. Max hatte den Film in der Schatzkiste auf die große Kinoleinwand des li.wu. gebracht und erstmals gesehen. Christian hatte schon mehrfach Begegnungen mit dem Streifen. Gemeinsam denken wir nach über fremde Blicke, symbolische Bilder und Erwartungen der Zuschauer.
Patrick und Daniel vom Podcast Bahnhofskino haben in Folge 154 ebenfalls über diesen Film gesprochen. Klare Hörempfehlung!
Veröffentlicht am 20.11.2016
Wie setzten die Menschen vor und hinter der Kamera ihre filmische Arbeit bei der DEFA fort, nachdem 1965 das Kahlschlagplenum fast ihre gesamte Jahresproduktion im Giftschrank der Ungehorsamen verschwinden ließ? Das ein halbes Jahrzehnt später produzierte Beziehungsdrama Der Dritte bietet vielleicht einen kleinen Eindruck dazu: Alltag im Fokus, Gesellschaftskritik fast unmerklich, gefällige Unterhaltung. Im Filmgespräch verraten wir euch, dass wir daneben noch sehr viel mehr entdecken und genießen konnten.
Aufgenommen am 24.10.2016
In der diesjährigen Retrospektive schaut man bei der DOK Leipzig in die Dokumentarfilmgeschichte von Polen. Aufgeteilt in verschiedene Themenblöcke mit ganz unterschiedlichen Formaten ergibt sich ein facettenreicher gesellschaftlicher Einblick. Zusammen mit seiner Gästin Christina entdeckte Christian den Filmblock Böse Kinder 1 und sie teilen in diese Ausgabe tief bewegt ihre Eindrücke.
Aufgenommen am 02.11.2016
Veit Harlan, seine Zeichens Regisseur von Nazi-Propagandafilmen wie Jud Süss und Kolberg drehte bereits 1942 mit Opfergang einen (Alp)Traum in Agfacolor, bei dem einem die Augen übergehen. Wir beschäftigen uns damit, ob wir den Film angesichts seiner Entstehungszeit genießen können und welche mehr oder minder subtil eingebauten Weltansichten uns sauer aufstoßen. Verbunden mit einigen hochinteressanten Aspekten der Inszenierung ergibt sich so ein aufwühlend wechselhaftes Filmgespräch.
Aufgenommen am 19.10.2016