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WA178 Münchhausen

Sieben Jahre gibt es unseren Podcast nun schon. Zeit also, einfach mal die bislang längste reguläre Folge zu veröffentlichen. Gemeinsam mit Jan von der CineCouch und dem GoEast – Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films reist Max in eine nicht ganz gewöhnliche Literaturverfilmung: Münchhausen, nach einem Drehbuch von Erich Kästner. Wir spüren diesem Film nach, der übergroß in Agfacolor und mit jeder Menge Tricktechnik Eskapismus schreit, während sich in der Realität langsam das Kriegsgeschehen wendet. Jan kann zudem aus erster Hand kleine Einblicke in die Arbeit der Murnau-Stiftung geben. Neben äußeren Aspekten schauen wir auch auf Drehbuch und Regie, fragen uns, welchen Filmfiguren wir eigentlich vertrauen können, inwieweit der Film den Zweiten Weltkrieg kommentiert und ob es ein Film im oder vor allem auch ein Film des Nationalsozialismus ist – und was dies auch für unseren Umgang mit dem Film bedeutet.

Zum Thema Farbfilm gibt es bei Timeline of Historical Film Colors von Prof. Dr. Barbara Flueckiger (Twitter-Account) jede Menge zu entdecken.

Für geneigte Leser*innen gibt es Stilepochen des Films: Der NS-Film aus dem Reclam-Verlag.

Ein Vergleich der Premieren- und der Verleihfassung von Münchhausen findet sich bei Schnittberichte.

Münchhausen bei der OFDb* | letterboxd

* Wenn ihr über den Link etwas im OFDb-Shop kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Unser bescheidener Dank gebührt euch.


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Max Roth
Erzählt einen vom Pferd.
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Jan Peschel
Wächst eine lange Nase.

WA079 The Life and Death of Colonel Blimp

In unserer mittlerweile 79. (regulären) Folge haben wir uns des Epos’ “Leben und Sterben des Colonel Blimp” angenommen. Das kongeniale Duo namens Michael Powell und Emeric Pressburger drehte seinen ersten Film in Technicolor mit einer Länge von etwa zweidreiviertel Stunden Laufzeit. Trotz dieser gigantischen Ausmaße haben wir versucht, uns dem Werk zu nähern. Neben Regeln und Ordnung, Humor und Bitterkeit blicken wir auch auf Freundschaft und vergehende Jahre. (mehr …)

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Max Roth
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Christian Höntzsch