WA190 Dersu Uzala

Hinaus in die wilde Taiga! Zusammen mit Sebsatian von den Nostoromo-Gesprächen macht sich Max auf und trifft in den Weiten der Natur Dersu Uzala, den gleichnamigen Hauptcharakter von Akira Kurosawas Film.

Wir sprechen über die Natur als Freund und möglicher Feind. Über karge Innenräume und fantastische Landschaften. Unsere Reise von Mitte der 70er, als der Film entstand und herauskam, führt uns bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, der Zeit, in welcher der Film spielt.


Eine Kurosawa-Besprechung haben wir schon im Archiv: Die sieben Samurai. Allerdings hat Max in dieser Folge fälschlicherweise Christian als Gesprächspartner benannt, stattdessen war es Carli.

Sebastian erwähnt den Podcast Sanshiro’s Boys, hier deren Besprechung von Dersu Uzala.

Der von Sebastian erwähnte Wikipedia-Artikel zu den Hezhen.

Dersu Uzala bei der OFDb* | letterboxd

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Sebastian findet ihr auf letterboxd | Podcast Nostromo-Gespräche


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Max Roth
Wäre vor Amba weggelaufen.
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Sebastian Schmidt
Lebt seit 40 Jahren im Großstadtdschungel.

Kommentare

  1. Endlich wieder ein neuer Podcast! Und ich hatte schon die Befürchtung es wäre entgültig zu Ende. Ich habe den neuen Beitrag relativ zeitnah nach der Veröffentlichung entdeckt, jedoch kann ich ihn mir erst jetzt anhören, weil ich zuvor ebenfalls den Film sehen wollte, was hiermit jetzt soeben geschehen ist. Ich schreibe zuerst meine eigenen Gedanken zum Film auf und höre mir dann eure neue Folge an. Ich habe über diesen Film kein Hintergrundwissen, außer dass er von Akira Kurosawa ist, dies hier sein einziger sowjetischer Film gewesen war und dass der deutsche Zusatz „der Kirgise“ Blödsinn ist, weil Dersu Uzala im Film immer als ein „Golde“ bezeichnet wird (und ganz am Anfang nennt er sich selbst einmal einen Koreaner). Und natürlich die Rückseiteninfos der DVD und der Filminhalt selbst. Ich muss sagen von allen bislang gesehenen Kurosawa-Filmen hielt ich diesen Film für am ziellosesten. Mich begleitete ständig die Frage „auf was will der Film hinaus?“. Durch die Zusammenfassung von der DVD-Hülle dachte ich zuerst es ginge um einen Naturforscher und seine Vermessungsarbeiten zusammen mit Dersu Uzala, doch das traf nur auf den Anfang des Films zu. Auch die Inhaltsangabe „die Beobachtung der Entstehung und Entfaltung der Freundschaft zwischen Dersu Uzala und dem Capitaine“ (warum er ihn wohl immer mit diesem französischen Wort angesprochen hatte?) kann ich nicht gelten lassen, weil mir hierfür diese Beziehung zu einseitig und zu oberflächlich erzählt erscheint. Am ehesten könnte ich die Filmhandlung noch mit einer für die kommunistische Welt adaptierten Karl May-Erzählung vergleichen, auch ein wenig Disney’s Pocahontas 2 schwingt mit, wenn Dersu Uzala „fish out of water“mäßig altersbedingt die Taiga verlässt, um in der „zivilisierten Welt“ zu leben, was -wie schon lange vorher angekündigt- natürlich krachend scheitert. Ich denke dieser Film ist auch einer der stillsten Filme von Kurosawa (und das will bei diesem Regisseur schon etwas heißen!). Wenn ich den Film „Dersu Uzala“ in drei Begriffen zusammenfassen müsste, wäre das „Stille“, „Capitaine!“ und „Meine Leut'“.
    Soweit meine Gedanken, doch jetzt lehne ich mich zurück und lausche den euren.

    EDIT: Nun habe ich die Folge gehört. Ihr habt viele kluge Dinge gesagt die ein anderes Licht auf den Film werfen. Dass der Stoff auf realen Ereignissen basiert und versucht ebenjene zu verfilmen hatte ich früher schon einmal gelesen, jedoch bislang wieder vergessen. Mit dieser Zusatzinformation sieht man den Film vermutlich ebenfalls noch einmal mit anderen Augen, doch mir fehlte beim sehen dieses Wissensschnipsel und so war ich öfers von der zuvor schon erwähnten Frage abgelenkt was dieser Film eigentlich jetzt erzählen möchte. Vielleicht muss ich den Film noch ein zweites Mal sehen.

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