bookmark_borderWA086 Die Söhne der großen Bärin

Von den Verbotsfilmen hüpfen wir wieder zu einem „erlaubten“ Film, der 1966 in die Kinos der DDR kam. Und mit ihnen ein neuer Star: Gojko Mitic! In Die Söhne der großen Bärin folgen wir Mitics Indianerfigur durch jede Menge Konflikte mit Grenzern, der Armee und anderen Indianerstämmen. Dabei sehen wir durchaus Potenzial in dem Film. Wenn, ja…, wenn da nicht der Schnitt wäre und die vielen angerissenen Persönlichkeiten und die vielen Handlungsstränge. Ja, es war nicht das größte Filmvergnügen. Mehr erfahrt ihr natürlich beim Reinhören.

Der Film im Netz: OFDb*

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Christian Dzubiel

bookmark_borderBerlinale 2016 – Filmfahrplan Retrospektive

Für die Wiederaufführung bin ich unterwegs auf der Retrospektive der diesjährigen Berlinale. Während Max daheim in Rostock das Programmkino am Laufen hält, mache ich mich jeweils an den zwei Festivalwochenenden auf in die Hauptstadt und genieße dort das gewohnt hervorragend kuratierte Retro-Programm.

Kein Zufall, dass auch dort das deutsche Kino der 60er Jahre im Fokus steht, das wir mit euch derzeit in unseren aktuellen Podcast-Ausgaben entdecken. Das Thema lautet „Deutschland 1966 – filmische Perspektiven in Ost und West“ und wird umfassend in der lesenswerten Programmbroschüre vorgestellt. Parallel dazu läuft eine Hommage an den Kameramann Michael Ballhaus, sowie eine feine Auswahl neuester Restaurationen von Filmklassikern wie Der müde Tod von Fritz Lang.

Nachfolgend findet ihr eine Übersicht aller Filmvorstellungen und Veranstaltungen die ich wahrnehmen werde. Der Online-Kalender ist immer auf dem neuesten Stand, auch wenn durch unvorhergesehene Zwischenfälle Änderungen auftreten, wie z.B. ausverkaufte Vorstellungen (soll ja vorkommen auf der Berlinale). Wer auch vor Ort ist und mal Hallo sagen möchte, meldet sich einfach kurz in den Kommentaren oder erreicht mich direkt per Twitter (@ansatzweise). Ich freue mich auf viele schöne Stunden im Kinosaal und anregende Gespräche mit euch davor und danach.

bookmark_borderWA085 Denk bloß nicht, ich heule

Unsere DEFA-Entdeckungsreise geht weiter. In Denk bloß nicht, ich heule begleiten wir Peter, der irgendwo zwischen dem Ende seiner Jugend und dem Beginn des Erwachsenseins umherstreift. Von der Schule verwiesen, nachdem er sich kritisch zur DDR geäußert hat und der Vater verstorben, schwankt Peter zwischen Ziellosigkeit und Wut, zwischen Liebe und dem Platz im Leben. Wir betrachten dabei die formal überhöhte Inszenierung, geschliffene Dialoge, symbolhaftes Kaputtgehen und die Protagonisten des Films.

Der Film im Netz: OFDb* „WA085 Denk bloß nicht, ich heule“ weiterlesen

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bookmark_borderWA084 König Drosselbart

Nachdem wir in der letzten Folge einen Film besprochen haben, der in der DDR verboten worden war, nehmen wir uns dieses Mal einen Film aus dem Jahre 1965 vor, der frei aufgeführt worden ist: „König Drosselbart“, eines von vielen der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Wir schwärmen über die beiden Hauptdarsteller Karin Ugowski und Manfred Krug, diskutieren über ORWO-Color und graue Wände, echten Studioton und sinnieren ein wenig darüber, ob Märchenfilme reine Kinderfilme sind.

Der Film im Netz: OFDb*
„WA084 König Drosselbart“ weiterlesen

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bookmark_borderWA083 Das Kaninchen bin ich

Schon die literarische Vorlage von Das Kaninchen bin ich wurde in der DDR nicht verlegt, doch die Zeit schien günstig für eine Verfilmung. Aber mit dem 11. Plenum des ZK der SED wurde zurück gerudert. Fast die komplette Jahresproduktion an DEFA-Filmen wurde weggeschlossen und sie wurden herabwürdigend auch als „Kaninchenfilme“ bezeichnet. Erst 1989 erfuhr Das Kaninchen bin ich seine Uraufführung. Angesichts der eingesetzten filmischen Mittel zeigen wir uns im Gespräch sehr beeindruckt und wir gehen den komplexen Charakteren intensiv nach. „WA083 Das Kaninchen bin ich“ weiterlesen

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bookmark_borderWA082 Raiders Of The Lost Ark

Wir sind zurück und waren direkt wieder im Kino. Dort gab es Steven Spielbergs Jäger des verlorenen Schatzes, das erste Abenteuer von Dr. Henry „Indiana“ Jones. In bislang ungekannter Qualität – wir haben beide bisher nur im TV und auf DVDs das Vergnügen gehabt – haben wir uns von der wilden Reise um den Globus mitreißen lassen. „WA082 Raiders Of The Lost Ark“ weiterlesen

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bookmark_borderWA081 The Thing

12 Grad. Plus! Und das eine Woche vor Weihnachten. So geht das nicht. Deswegen hat Max John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt auf die Leinwand gezerrt, um wenigstens etwas weiße Pracht zu haben. Doch nicht nur der Schnee sieht toll aus, auch die Effekte. Aber funktioniert dieser apokalyptisch angehauchte Horrorfilm auch heute noch für uns beide? Wir sinnieren über unsere ersten Begegnungen mit dem Ding. Grübeln über die Charaktere und versuchen, selbst bei dichtestem Schneetreiben den Überblick zu behalten. „WA081 The Thing“ weiterlesen

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bookmark_borderWA080 Fluchtweg St. Pauli

Der Bankräuber Willy Jensen ist aus dem Knast geflohen und in St. Pauli untergetaucht! Zum dritten Mal begegnen wir Regisseur Wolfgang Staudte und Max bildet sich ein, Darsteller Heinz Reincke wäre Käpt’n Blaubär. Ob es am Elbewasser lag? Gedacht hat Max nämlich eigentlich an Wolfgang Völz. Und während wir an unserem Staudte-Altar mehrere Kerzen entzünden, werfen wir auch Blicke auf Verfolgungsjagden, philosophieren über mögliche Einflüsse des Giallo und schwingen zu den Beats von Peter Schirmann das Tanzbein. Also, rein in’s Taxi und ab auf den Kiez! „WA080 Fluchtweg St. Pauli“ weiterlesen

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