WA011 Django

Christian hat ja beim letzten Mal noch kühn verkündet, bei Italo-Western würde es genügen, wenn man die Filme von Sergio Leone kennt. Zeit für die Gegenprobe. Django – also der “echte, wahre, einzige, und überhaupteste” und nicht der von Tarantino – haben wir uns angeguckt. Einen wahren Sündenpfuhl gab es zu entdecken. Treffsichere Schützen, todbringende Särge und teuflische Sergeanten gibt es da und mehr fällt mir mit t… S… gerade nicht ein. Also, viel Spaß beim Hören! Und gerne auch beim Kommentieren!

Der Film im Netz: OFDb* | IMDb | moviepilot

7 Kommentare

  1. SeconUnitTamino

    Als Western-Empfehlung gibt’s von mir ganz klar THE WILD BUNCH von Peckinpah. Nach Leones großen Klassikern ONCE UPON A TIME IN THE WEST und THE GOOD, THE BAD AND THE UGLY bis jetzt mein Favorit. Kompromisslos, dreckig und ehrlich. Da können die John Wayne Dinger aus den USA wirklich nicht mithalten.

    DJANGO müsste ich mir sicherlich noch einmal anschauen. Ich hab ihn einmal gesehen und fand ich zwar ganz cool in seiner Brutalität, aber insgesamt nicht so richtig beeindruckend. Hat zwar einige ikonische Momente zu bieten, sieht aber wirklich enorm billig aus, gerade das Kunstblut. Auch die Locations und Sets fand ich stellenweise etwas mager. Aber wie gesagt, müsste ich nochmal schauen.

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    1. Max (Beitrag Autor)

      Ahoi Tamino!

      Den Punkt mit dem billigen Aussehen sehe ich stellenweise ähnlich. Für teure Sets ist wohl sicher nicht viel Geld dagewesen. Andererseits passt das für mich auch zu der schäbig-dreckig-verkommenen Welt/Atmosphäre des Films. Luxusvillen oder wetterfeste Steinbauten würden da nicht so recht passen, denke ich.

      The Wild Bunch halte ich auch für einen sehr starken Film. Das liegt sicher an der Inszenierung der Schusswechsel, aber vor allem auch an den Charakterzeichnungen. Denn dadurch ist es nicht bloß das Zeigen der Gewalt – und ihrer schrecklichen Folgen – so intensiv, sondern auch, dass es “””liebgewonnenen””” Figuren passiert. Von Peckinpah fehlen mir allerdings auch noch mehr als genug Filme (kenne nur Straw Dogs, Steiner, Deadly Companions), da habe ich auch noch genug zu entdecken.

      Grüße
      Max

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  2. SecondUnitTamino

    Oh, ihr erwähnt den WILD BUCNH ja noch, na ja, dan hab ich halt keine Erfahrung mehr 🙂

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  3. SecondUnitTamino

    Erfahrung = Empfehlung

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  4. Sonntagssoziologe

    Auch ohne Intro oder gerade deswegen, seid Ihr mein Lieblingsfilmpodcast. Irgendwie habe ich euch im Kopf abgespeichert als: das sind die mit dem ohne Intro”. Intros sind vermutlich nur was für die Macher selbst. Hier hatte ich das mal diskutiert: https://sendegate.de/t/intro-philosophie/1590

    Auf Youtube wird sich auch häufiger über Intros beklagt, Betreiber der Kanäle lieben ihre Spielerei aber.

    Auch euer Titelbild mag ich sehr, kein Intro + schmuddeliger Wandkasten = alles so schön schäbig im positivem Sinne.

    Meine Westernempfehlung ist der recht unbekannte The last Outlaw mit Mickey Rourke. Wobei 1994 vielleicht noch zu frisch ist fürs Format.

    Kennt Ihr El Topo? Den zu gucken und zu besprechen, wäre mal ein interessanter Akt für euch.

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    1. Max (Beitrag Autor)

      Vielen Dank – erneut – für die Blumen! 🙂

      Wir haben deinen Kommentar in Folge 94 im “Vorgeplänkel” besprochen.

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  5. Sonntagssoziologe

    Hahaha, vielen Dank! Ich fühle mich als Hörer ins Boot geholt 🙂

    Ich möchte was korrigieren. Es ist doch nicht das fehlende Intro, weshalb ich euch höre, sondern weil ich jedes Mal überrascht bin, wie viel Professionelles in Filmen auffällt. Ich hatte selbst mal einen Filmpodcast, aber zu euren Details, z.B. zur Kameraführung, Statistenbeobachtungen usw., bin ich nie vorgedrungen.

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