WA171 The Heiress

Lange angekündigt, ist sie nun da: unsere Besprechung von Die Erbin. Carli und Max begeben sich mal wieder auf doppelte Zeitreise – in die Zeit der Entstehung des Films und von dort in die Zeit, in welcher der Film spielt.

Wir verlosen eine gebrauchte DVD des Films! Was ihr dafür tun müsst, hört ihr in der Episode.

Dabei gibt es Ab- und Ausschweifungen, ausgelöst durch Erinnerungen an den Erstkontakt mit dem Film und welche Ereignisse unseres Heranwachsens uns wie in Erinnerung geblieben sind.

Aber es geht natürlich auch um die Geschichte von Catherine Sloper, gespielt von der erst kürzlich verstorbenen Olivia de Havilland, die einen harten Weg zu ihrem persönlichen (Un)Glück(?) vor sich hat. Wir schauen auf Familienbeziehungen und die Tiefe von Räumen, wir grübeln über Selbst- und Fremdbestimmung. Und ein bisschen Schwärmerei für verschiedenste Themen, Menschen und Dinge ist auch dabei.

Eine weitere Besprechung des Films findet sich bei Ein Filmarchiv – Episode 97.

Die Erbin bei OFDb* | letterboxd

Wiederaufführung bei Twitter

* Wenn ihr über den Link etwas im OFDb-Shop kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Unser bescheidener Dank gebührt euch.

avatar
Carli Roth
Reißt im Finale die Jubel-Faust hoch.
avatar
Max Roth
Versteigt sich in eine Treppen-Faszination.

Kommentare

  1. Hallo ihr zwei,

    da Carli für „Roman Holiday“ und „The Heiress“ so schwärmt, sollte Sie sich definitiv „A Place in the Sun“ anschauen, den ihr ja kurz erwähnt habt. Der Film ist genau ihr Ding. Trust me 😉

  2. So, endlich zu Ende gehört. Großartige Besprechung von euch beiden.

    Sehr anregend fand ich auch euren kleinen Exkurs zum Thema Treppen im Film. Neben William Wyler gibt es eine Reihe weiterer Filmemacher, die von Treppen geradezu besessen schienen und sind, z.B. Max Ophüls oder Brian De Palma, um mal einen moderneren Vertreter zu nennen. Ein fantastischer Treppenfilm ist Abraham Polonskys „Force of Evil“.

  3. Hmm, keine leicht zu beantwortende Frage. Viele Filme aus der Ära des Classical Hollywood zähle ich zu meinen Favoriten. Daher ist es schwer, sich auf einen bestimmten Film festzulegen.
    Ich könnte jetzt Howard Hawks‘ „Only Angels Have Wings“ oder „Rio Bravo“, John Fords „How Green Was My Valley“, Douglas Sirks „All That Heaven Allows“ oder „There’s Always Tomorrow“, Max Ophüls‘ „The Reckless Moment“ , Joseph H. Lewis‘ „Gun Crazy“, Nicholas Rays „Johnny Guitar“, Billy Wilders „The Apartment“, Alfred Hitchcocks „Notorious“, „Strangers on a Train“, „Rear Window“ oder „Vertigo“, Raoul Walshs „Pursued“ oder Vincente Minnellis „Home from the Hill“ nennen und viele weitere Filme, aber ich habe mich letztendlich für Fritz Langs „Scarlet Street“ entschieden (Ja, Max, du hast richtig gehört. Gib dem Mann noch eine Chance ;)).

  4. Ich denke das habe ich schon einmal irgendwo hier in einem Kommentar geschrieben, aber diese aktuellen Entwicklungen im Kino (die damals zum Folgenrelease genauso gegeben waren wie auch noch heute), die ihr jetzt im letzten Teil ausgiebig kritisiert habt wie endlose Franchises, keine Kreativität mehr, politische Botschaften wichtiger als der eigentliche Film, schlechte bis an eine Beleidigung heranreichende Reboots, Sequels oder Prequels (oder was sie sich hierbei nicht noch auch ausdenken können) von alten Filmklassikern (meist aus den 80ern oder 90ern) etc. etc. all das war ja damals im Jänner 2021 der Auslöser, dass ich sagte ich habe genug vom aktuellen Kino und möchte stattdessen lieber „die goldene Ära von Hollywood“ entdecken. Auch wenn ich davor schon einmal einen Charlie Chaplin-Film gesehen hatte oder einen Universal Horror Klassiker, oder auch Stummfilme wie „Show People“ oder „Sodom und Gomorrha“ (1922), so begann ich erst ab diesem Datum gezielt alte Filme von (meistens) vor 1955 zu sammeln und anzusehen und diese verschüttete Welt des Films auszugraben.

    Trotz dieser Tatsache, dass ich heute wesentlich mehr alte Filme kenne, als noch vor fünf Jahren, so hat sich mein Lieblingsfilm in der Kategorie „Alter Film“ bis heute nicht geändert. Damals wie heute ist diesbzgl. mein Lieblingsfilm Charlie Chaplins „The Great Dictator“. Platz 2 nimmt bei mir Alfred Hitchcocks „Rear Window“ ein, bislang der einzige Film der es jemals schaffte, dass ich vorne an der Bettkante saß beim Finale, weil dieser Spannungsfilm… nunja eben spannend war. Zwei Filme die ihrerseits bestimmt auch mal eine Folge von „Wiederaufführung“ wert wären.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert