WA172 Gold

Blei zu Gold. Ist das schon Science-Fiction oder einfach nur Rache mit einem fiktiven Element? Wir reisen aus einem deutschen Labor an die schottische Küste in ein Labor unter dem Atlantik gemeinsam mit Hans Albers.

Auf Twitter könnt ihr uns folgen – und in Kontakt treten. So gab es in letzter Zeit einige Filmwünsche, u.a. von Dennis und dem Sonntagssoziologen.

Der diesjährige Seoultember neigt sich dem Ende. Max hat eine letterboxd-Liste, wie auch Carli eine Liste hat.

Und der nächste Themenmonat, der Horrorctober, steht direkt ins Haus. Dieses Jahr als #H2October. Max hat sich ein Wiedersehen der Serie Eerie, Indiana vorgenommen, Carli grübelt noch ein wenig.

Wir haben uns ins Endspiel debattiert. Das Finale des Cinematic Smash Team Tournament.

Noch bis 31. Oktober läuft die Verlosung unserer gebrauchten Die Erbin-DVD. Kommentiert dazu einfach bei der Folge, welcher Classic Hollywood-Film euer Liebling ist, was ihr an Classic Hollywood (nicht) mögt oder allgemein zu Classic Hollywood.

Max öffnet wieder die li.wu.-Schatzkiste: Mit einer Einführung wird Akira Kurosawas Ran gezeigt. Und zwar in Rostock in der Frieda23 am Sonntag, 11. Oktober, um 16:30 Uhr im Original mit Untertiteln sowie eine Woche später am Sonntag, 18. Oktober, um 16:30 Uhr in der synchronisierten Fassung.

Zum Start der 3. Staffel von Babylon Berlin gibt es bis 18. Oktober in der ARD Mediathek einige Filme der 20er (und 30er) zu sehen: Frau im Mond, Die Büchse der Pandora, Aschenputtel, Menschen am Sonntag, M – Eine Stadt sucht den Mörder, Tagebuch einer Verlorenen, Berlin Alexanderplatz, Dr. Mabuse – Der Spieler, Dr. Mabuse – Inferno, Der letzte Mann, Der Blaue Engel und Metropolis.

Am 23. Oktober veröffentlicht die F.W. Murnau-Stiftung über Leonine Der letzte Mann auf DVD* und Blu-ray*.

In der losen Reihe „Max hört (deutschsprachige Film)Podcasts“ erwähnt er dieses Mal Married to the Producer. Darin bespricht Emily gemeinsam mit Christian die jeweiligen Oscar-Gewinner in der Hauptkategorie „Bester Film“. Es gibt auch einen Twitter-Account.

Gold bei der OFDb* | letterboxd.

* Wenn ihr über den Link etwas im OFDb-Shop kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Unser bescheidener Dank gebührt euch.

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Max Roth
ist von Gesichtern im Profil fasziniert
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Carli Roth
würde diesen Film empfehlen.

Kommentare

  1. Klingt nach einem nicht uninteressanten Film. Und nach einem sehr ambivalenten Science-Fiction-Film im Stile von „1. April 2000“ (1952), den ich schon einmal im Kommentar zu „WA162 All About Eve“ erwähnt hatte. Wo man das „Science-Fiction“ im Genrebegriff „Science-Fiction-Film“ schon mit der Lupe suchen muss. 😀

    Was „1. April 2000“ anging, so kannte ich vor dem ersten Mal ansehen ja auch nur die Trailerbilder mit diesem riesigen Raumschiff über Schloss Schönbrunn und das Schlagwort „Österreichs einziger Sci-Fi Film!“ und war danach dementsprechend überrascht, dass der Film eher eine Art „Historiennacherzählung“ oder besser gesagt „Historienzusammenfassung“ der ganzen bisherigen österreichischen Geschichte gewesen war, verpackt in einem Zukunfts-Gerichtsverfahren-Szenario.

    Alles in allem ein ein wenig rätselhafter Film, wobei man jedoch mehr Klarheit erhält, wenn man sich den Hintergrund des Films näher ansieht. Der Film war von 1952, also noch mitten in der Besatzungszeit durch die Alliierten und die neue österreichische Regierung war direkt in der Entstehung dieses Films beteiligt. Drei Jahre später 1955 war die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags womit Österreich wieder vollkommen souverän wurde und alle alliierten Besatzungstruppen abgezogen wurden. Ob dabei der Film „1. April 2000“ eine Rolle gespielt hatte? Das müsste näher geprüft werden, ich vermute jedoch nicht.

    In dem Film kommen auch Szenen beim Heurigen wieder vor!

    Die Heurigen wurden in 1 – 2 kürzlich vergangenen Episodenbesprechungen (vor dieser hier) von euch ja auch mehrmals erwähnt mit der Frage was ein Heuriger genau wäre. Ich hatte vergessen zu der betreffenden Folge ein Kommentar zu schreiben (war es „WA168 Der Kongreß tanzt“? Müsste ich nochmal reinhören), aber das kann ich ja hier jetzt nachholen.

    Man muss zu allererst wissen, dass es im österreichischen Hochdeutsch wie auch in den verschiedenen österreichischen Dialekten das Adjektiv „heuer“ gibt in der Bedeutung „dieses Jahr“ bzw. „diesjährig“ (z.B. „Heuer gab es aber nicht viel Schnee!“ oder „Der heurige Wein schmeckt viel besser als der vom letzten Jahr“).

    Winzern ist es in Österreich seit einem kaiserlichen Privileg von 1784 bis heute erlaubt ihre Weine bei ihnen am Hof an Gäste zu verkaufen bzw. auszuschenken. Dazu darf man kleine kalte Gerichte reichen wie Fleischbrote oder Brote mit Aufstrich, aber es sollten hauptsächlich nur selbsterzeugte Waren sein. Alles was darüber hinausgeht (warme Speisen oder Bierausschank) ist von diesem „Direktvermarktungsprivileg“ nicht abgedeckt und würde vom Betreiber zusätzlich eine Gastgewerbeberechtigung erfordern, so wie sie als reglementiertes Gewerbe auch gewöhnliche Gastgewerbe wie Restaurants oder Gasthäuser benötigen. Da die Winzer jedes Jahr den zuletzt gekelterten Wein während dieser Direktvermarktungszeiträume an die Gäste ausschenken, also den „heurigen Wein“ heißt die gesamte Institution ebenfalls „Heuriger“ in Niederösterreich, in Wien und im Burgenland. In der Steiermark spricht man hingegen von einer „Buschenschank“. Ob ein Winzer gerade einen Zeitraum hat wo er bei sich Gäste mit Wein und kleinen kalten Speisen bewirtet (ergo ob der Heurige gerade geöffnet hat) sieht man daran, dass als Zeichen für einen gerade geöffneten Heurigen ein Büschel bzw. ein Gesteck am Eingang hängt (ähnlich so wie die Eröffnung des Münchner Oktoberfests „o’zapft is“, hat der Heurige „ausg’steckt“, wenn ein Büschel vorm Eingang hängt).

    Heurige sind beliebte soziale Treffpunkte an warmen Tagen oder um den Tag in geselliger Runde gemütlich ausklingen zu lassen (z.B. nach Ausflügen). Es gibt auch je nach Region öffentlich einsehbare „Heurigenkalender“ wo man alljährlich sehen kann welcher Heuriger wann in welchem Zeitraum geöffnet hat.
    Besonders für Wien ist die Heurigenkultur sehr stark prägend gerade als die einzige Hauptstadt weltweit mit aktivem Weinbau innerhalb des Stadtgebiets. So zeugen auch viele klassische Wienerlieder vom Wein und vom Heurigen.

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