Schlagwort: Stummfilm

WA071 Anders als die Andern

Ein Stummfilm aus dem Jahre 1919: Anders als die Andern. Ein sozialhygienisches Filmwerk. Richard Oswald führte die Regie bei einem der frühsten Filme, der Homosexualität thematisiert. Genau genommen geht es um den Paragraphen 175 des Strafgesetzbuch, der die gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe gestellt hat – und in abgewandelter Form bis 1994 existierte. In der Hauptrolle agiert Conrad Veidt, welcher einigen durch seine Auftritte z. B. in “Das Cabinet des Dr. Caligari” oder auch in “Casablanca” bekannt sein dürfte.

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WA049 The Kid

Wir haben uns mal wieder in die Stummfilmzeit begeben und Der Vagabund und das Kind von Charlie/Charles Chaplin geschaut. Jede Menge mit Perfektion ausgeführter Gags und eine anrührende Geschichte sagen uns durchaus zu. Aber es gibt doch sicher auch Schwachstellen, oder?

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WA040 Balletdanserinden

Am 16. November 1911 feierte der Film “Ballettänzerin” seine Premiere. Unter der Regie von August Blom erleben wir erneut die wundervolle Asta Nielsen, deren Strahlkraft auch nach über 100 Jahren nicht zu verblassen scheint. Fasziniert von ihren Auftritten in “Die freudlose Gasse” (1925) und “Afgrunden” (1911) ist dies bereits der dritte Film, den wir von ihr in unserem Podcast besprechen. Dieser Film kommt mit seinen 800 Metern Zelluloid gerade einmal auf eine Länge von knapp 40 Minuten und zeigt ohne eine einzige Balletszene einen packenden Tanz am Abgrund. Nutzt gerne die umfangreichen Kapitelmarken dieser Ausgabe, um eine Hörprobe unserer filmarchäologischen Entdeckungen zu bekommen.

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WA039 Afgrunden

Es war einmal vor langer, langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis. Im Lande Dänemark drehte Urban Gad im Jahre 1910 einen Stummfilm. In der Hauptrolle agierte zum ersten Mal in einem Film die später fleischgewordene Legende und der Traum vieler Männer: Asta Nielsen. Nach unserer Schussfahrt durch die freudlose Gasse, hat Max mal eine DVD beim Dansk Film Institutet eingesackt und weiter geht die wilde Reise durch die Filmographie der Asta Nielsen. Knackig kurz ist “Abgründe”, ihr erster Filmauftritt und knackig scharf gibt sich die Nielsen als Vamp in diesem fatalen Dreiecksdrama. Wir sind angetan. Und früher als gewohnt folgt in wenigen Tagen bereits die nächste Ausgabe mit einem weiteren Asta-Nielsen-Film.

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WA038 Die freudlose Gasse

Wir sind zurück aus der Zukunft und reisen in die 20er Jahre, einer der Hochzeiten des deutschen Films. Mit Georg Wilhelm Pabsts Die freudlose Gasse erleben wir ein erzählerisch wie technisch hochkomplexes Werk, welches die Schattenseiten der “Goldenen Zwanziger” zeigt. Angesichts der packenden Dramaturgie bei über 150 Minuten Laufzeit kommen wir aus dem Staunen über dieses grandios komponierte Gesellschaftsdrama gar nicht mehr heraus.
Diese Ausgabe bietet übrigens zahlreiche Kapitelmarken, mit denen ihr bequem durch unser ausführliches Gespräch springen könnt.

Für die Bereitstellung der Rezensions-DVD bedanken wir uns bei Edition Filmmuseum!

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WA023 Berlin – Die Sinfonie der Großstadt

Berlin in den 20er Jahren – dazu arrangierte Walther Ruttmann nach einem gemeinsamen Konzept mit dem Kameramann Karl Freund eine spektakuläre Dokumentarfilm-Collage. Wir besprechen in dieser Ausgabe, wie durch die assoziative Montage ein gesellschaftskritisches Portrait entsteht, das damals wie heute sehr wirkungsvoll auch ohne erklärende Texte oder Off-Kommentare funktioniert.

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WA001 Frau im Mond | Monpti

Helm aufgesetzt und ab in den Raumanzug, denn wir fliegen zum Erdtrabanten! Anstelle eines Mannes treffen wir jedoch unerwartet auf die “Frau im Mond”. Doch bis es dazu kommt, reden wir uns durch eine Krimi-mäßige Geschichte, die der Film präsentiert. Im Anschluss an diesen Science-Fiction-Ausflug verschlägt es uns in die Stadt der Liebe, in der Horst Buchholz auf Romy Schneider trifft und sich unsterblich verliebt. Ob uns die interplanetare Reise begeistern konnte und welche Merkwürdigkeiten wir in “Monpti” entdeckt haben, könnt ihr in dieser unserer ersten Runde erhören. Und wen die Länge des Podcasts abschreckt, dem sei geschrieben, dass auch wir unsere Schlüsse daraus gezogen haben.

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