Schlagwort Archiv: 1966

Karla – Spezial

Lichtspieltheater Wundervoll

Lichtspieltheater Wundervoll

Der vorletzte Film aus der Verbotsfilm-Reihe in Rostock: Karla. Zu Gast war die Hauptdarstellerin Jutta Hoffmann, die nach Einführung und Filmvorstellung ausführlich Rede und Antwort stand.

Die Aufzeichnung entstand mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung MV.

WA092 Spur der Steine

Unsere DEFA-Verbotsfilm-Reihe geht weiter. Dieses Mal wieder als Kino-Sichtung von SPUR DER STEINE. Max ist von dem Western-Hinweis ganz angetan und dichtet sich alles entsprechend zurecht. Christian kann seine Zuneigung für wahre Kinobilder nicht verbergen. Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein. So grübeln wir auch darüber, ob das Ende nicht vielleicht zu lang ist und wieso uns der Film an manchem Punkt irgendwie kurzzeitig zu verlieren scheint.

Spur der Steine – Spezial

Lichtspieltheater Wundervoll

Lichtspieltheater Wundervoll

Der bekannteste Film der 12 verbotenen DEFA-Produktionen von 1965/66 lockte erneut zahlreiche Rostocker ins Kino. Auch diese Aufführung wurde durch eine Einführung von angehenden Medienwissenschaftlerinnen eröffnet und durch ein anschließendes Filmgespräch abgerundet. In dieser Sonderausgabe könnt ihr hören, wie das damalige Verbot in den historischen Kontext eingeordnet wird und wie ein Zeitzeuge die Erstaufführung 1966 erlebt hatte, bevor der Film nach nur drei Tagen für Jahrzehnte aus den Kinos verschwand.

Berlinale 2016 – Retrospektive #2

Der zweite und abschließende Rückblick auf die Retrospektive der Berlinale 2016 führt vor allem in die Frühphase des Aufbruchs einer neuen Generation von westdeutschen Filmemachern. Außerdem erzählt Christian von der Vorführung eines zensierten Rohschnitts von Jahrgang 45, bei der überraschend auch der Regisseur Jürgen Böttcher anwesend war. Für weitere Eindrücke von der Berlinale empfehlen wir die Sonderausgabe bei der Second Unit.

Berlinale 2016: Retrospektive #1

Der erste von zwei Reiseberichten direkt von den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin. Dort ist Christian ausschließlich im Programm der Retrospektive und Hommage unterwegs. Es erwarten euch akustische Eindrücke direkt aus dem Kinosaal bis hin zu angeregten Filmgesprächen in der U-Bahn. Viel Vergnügen beim Zuhören!

WA086 Die Söhne der großen Bärin

Von den Verbotsfilmen hüpfen wir wieder zu einem “erlaubten” Film, der 1966 in die Kinos der DDR kam. Und mit ihnen ein neuer Star: Gojko Mitic! In Die Söhne der großen Bärin folgen wir Mitics Indianerfigur durch jede Menge Konflikte mit Grenzern, der Armee und anderen Indianerstämmen. Dabei sehen wir durchaus Potenzial in dem Film. Wenn, ja…, wenn da nicht der Schnitt wäre und die vielen angerissenen Persönlichkeiten und die vielen Handlungsstränge. Ja, es war nicht das größte Filmvergnügen. Mehr erfahrt ihr natürlich beim Reinhören.

Der Film im Netz: OFDb*

Wiederaufführung bei facebook | twitter | Patreon

WA052 Jimmy Orpheus

Diesmal sind die Rostocker Filmemacher Mark Sternkiker und Max Gleschinski zu Gast. Sie erleben erstmalig zwei Filme von Roland Klick, der ab den 60er Jahren äußerst bemerkenswerte Produktionen in Deutschland realisierte, aber lange Zeit als Außernseiter galt. Neben der unberechenbaren Nachtwanderung durch Hamburgs Straßen in “Jimmy Orpheus” entdecken wir auch den Kurzfilm “Ludwig” in dem Otto Sander seine erste Filmrolle hatte. Also lasst euch Lust machen auf diesen außergewöhnlichen und zu Unrecht vergessenen Regisseur. Wir wünschen angenehmes Hörvergnügen. (mehr …)

WA011 Django

Christian hat ja beim letzten Mal noch kühn verkündet, bei Italo-Western würde es genügen, wenn man die Filme von Sergio Leone kennt. Zeit für die Gegenprobe. Django – also der “echte, wahre, einzige, und überhaupteste” und nicht der von Tarantino – haben wir uns angeguckt. Einen wahren Sündenpfuhl gab es zu entdecken. Treffsichere Schützen, todbringende Särge und teuflische Sergeanten gibt es da und mehr fällt mir mit t… S… gerade nicht ein. Also, viel Spaß beim Hören! Und gerne auch beim Kommentieren!

Der Film im Netz: OFDb* | IMDb | moviepilot

WA007 Miss Muerte

Nach unserer XXL-Straw Dogs-Analyse bewegen wir uns jetzt wieder in kürzeren Regionen. Regie-Tausendsassa Jesus Franco, der nicht nur viele Pseudonyme verwendete, sondern noch mehr Filme drehte, hat in den 60ern der Spielart des “Mad Scientist” seine ganz eigene Note verpasst mit dem Geheimnis des Dr. Z.
Im Gespräch über die umfangreichen Filmographie von Franco saßen wir übrigens einem Irrtum auf: Cannibal Holocaust von 1980 ist von Ruggero Deodato. Jesus Franco war im gleichen Jahr für den thematisch ähnlich gelagerten Mondo Cannibale verantwortlich.