Schlagwort: 1965

WA095 Jahrgang 45

Wir erleben erstmals den dokumentarischen Blick von Jürgen Böttcher, der als Maler und Filmemacher für einen unbestechlichen Erzählstil steht. In seinem einzigen Spielfilm sehen wir die scheinbar beiläufige Geschichte von einem jungen Paar in Trennung. Wir diskutieren, wie sich dies zu einer subtilen Metapher über die Suche nach dem eigenen Platz im Leben entwickelt und welche Herausforderungen für unsere Sehgewohnheiten in den formalen Mitteln stecken.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , , ,

Jahrgang 45 – Spezial

Im Rahmen des Medienseminars der Universität Rostock zu den DEFA-Verbotsfilmen fand das hier zu hörende Interview mit Regisseur Jürgen Böttcher direkt nach der Filmvorführung statt.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , , ,

WA094 Karla

Die DEFA-Verbotsfilmreihe führt uns dieses Mal in die Schule. Dort unterrichtet die neue Lehrerin Karla Blum eine Klasse, die kurz vor dem Abitur steht und einen enormen Verschleiß an Lehrkräften hat. Doch Karla, die stets ehrlich sein will und Ehrlichkeit fordert, stößt auf verlogene Vorgesetzte und systematische Engstirnigkeit. Wie diese Geschichte auf uns wirkt und wobei sie uns fordert hört ihr in dieser überraschend persönlichen Ausgabe.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , , , ,

Denk bloß nicht, ich heule – Spezial

Auch die zweite Vorstellung eines einst verbotenen DEFA-Films lief vor ausverkauftem Kinosaal. “Denk bloß nicht, ich heule” hatten wir bereits in Folge 85 durchaus euphorisch besprochen. Auf der großen Leinwand entfalteten die strengen Bildkompositionen über die disziplinierende Starre der DDR-Nachkriegsgesellschaft eine noch größere Wucht. Unsere Eindrücke, aber vor allem der aufschlußreiche Vortrag der Studenten und das ausführliche Gespräch mit dem gut aufgelegten Hauptdarsteller Peter Reusse erwarten euch in dieser Spezialausgabe. Angenehmes Hörvergnügen!

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , ,

Das Kaninchen bin ich – Spezial

Am 5. April 2016 war es soweit: fünf der 1965 verbotenen DEFA-Filme kommen in den nächsten Wochen in Rostock erstmals auf die große Leinwand. Studierende der Universität Rostock haben sich intensiv mit den Filmen dieser Reihe beschäftigt und die Umstände

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , , , ,

WA091 Wenn du groß bist, lieber Adam

Wir erwarteten einen DEFA-Kinderfilm der verspätet den Zensoren entrissen wurde und bekamen den Rekonstruktionsversuch eines surrealen und provokativen Märchens für Erwachsene.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , ,

WA089 Hände hoch oder ich schieße

Wir waren im Kino, denn es gab feinstes 35mm vom Ernemann-Projektor serviert. Und vor unseren und den Augen der anderen rund 150 Zuschauer des proppenvollen Saals entspann sich eine Krimiklamotte mit feinstem Ironieanstrich. Auch “Hände hoch oder ich schieße” war 1965 noch während der Produktion durch das ZK der SED gestoppt worden, erst 2009 kam es zur Fertigstellung und erstmaligen Aufführung des Films. Wir sinnieren über die Verbotsgründe und das schwankende Humorlevel.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , ,

WA087 Der Frühling braucht Zeit

Der dritte “Verbotsfilm” aus dem DEFA-Jahrgang 1965 führt uns in die Arbeitswelt der Energieversorgung. Leistungsdruck und Geltungsdrang kennzeichnen die Leitungsebene. Ingenieur Solter wird zu einer riskanten Abnahme genötigt und bekommt es anschließend mit dem Staatsanwalt zu tun. Präzise und kritisch demontiert Regisseur Günter Stahnke verkrustete Führungsstrategien. Ob das für die Zuschauer packend inszeniert wurde, klären wir im ausführlichen Filmgespräch und beleuchten dabei auch die Hintergründe des damaligen Verbots.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , ,

WA085 Denk bloß nicht, ich heule

Unsere DEFA-Entdeckungsreise geht weiter. In Denk bloß nicht, ich heule begleiten wir Peter, der irgendwo zwischen dem Ende seiner Jugend und dem Beginn des Erwachsenseins umherstreift. Von der Schule verwiesen, nachdem er sich kritisch zur DDR geäußert hat und der Vater verstorben, schwankt Peter zwischen Ziellosigkeit und Wut, zwischen Liebe und dem Platz im Leben. Wir betrachten dabei die formal überhöhte Inszenierung, geschliffene Dialoge, symbolhaftes Kaputtgehen und die Protagonisten des Films.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , , ,

WA084 König Drosselbart

Nachdem wir in der letzten Folge mit “Das Kaninchen bin ich” einen Film besprochen haben, der in der DDR verboten worden war, nehmen wir uns dieses Mal einen Film aus dem Jahre 1965 vor, nehmen wir uns dieses Mal einen Film aus dem Jahre 1965 vor, der frei aufgeführt worden ist: “König Drosselbart”, eines von vielen der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Wir schwärmen über die beiden Hauptdarsteller Karin Ugowski und Manfred Krug, diskutieren über ORWO-Color und graue Wände, echten Studioton und sinnieren ein wenig darüber, ob Märchenfilme reine Kinderfilme sind.

Veröffentlicht in Getagged mit: , , , ,