Schlagwort Archiv: 1960er

WA131 Belle de Jour

Gefühlt ist es schon wieder eine Ewigkeit her, seit wir uns direkt im Kinosaal im li.wu. einen Film angesehen und im Anschluss besprochen haben. Also haben wir das mal wieder getan mit Luis Buñuels Belle de Jour, welcher frisch restauriert als 4K-DCP über die Leinwand lief. Dabei pflücken wir uns diverse Aspekte zur Diskussion heraus, schauen auf Befreiung, Farben und Inszenierung.

Nicht unerwähnt bleiben soll der Horrorctober: Wie schon in den vergangenen Jahren organisiert die CineCouch den Gruselmonat. Alle Infos zum diesjährigen Grusespektakel gibt es beim House of Horrorctober.

Und beinahe vergessen, hier noch der Link zu Rage on Stage.

WA124 What Ever Happened to Baby Jane?

Ja, was wurde denn nur aus ihr, der so erfolgreichen Kinderschauspielerin Baby Jane? Carli und Max ermitteln, wie es ihr und Schwester Blanche bzw. Bette Davis und Joan Crawford ergangen ist. Angeführt von Regiegröße Robert Aldrich geben die beiden Damen – die, so weiß Carli zu berichten, sich auch im echten Leben nicht wirklich grün waren – sich einem Kampf mit harten Bandagen hin. Es geht um die Vergänglichkeit des Ruhms, um Dichtung und Wahrheit, um Leben und Tod, kurz Showbusiness! Mit dieser Folge beschließen wir auch die kleine Trilogie zum “Classic Hollywood”.

WA115 Marketa Lazarova

Aufbruchstimmung im tschechischen Kino der 60er Jahre: traditionelle Erzählkonventionen werden auch in diesem schwarz-weißen Mittelalter-Epos aufgebrochen. Augenzwinkernd und traumwandlerisch setzt sich eine grotesk-eisige Welt zusammen, bevölkert von gierigen und verrohten Menschenwesen. Lauscht unserer Verwirrung und Sinnsuche – wir kapitulieren mit vielen Worten und huldigen den überwältigenden Cinemascope-Bildern um so mehr.

WA104 Onibaba

鬼婆 – Onibaba, lässt sich mit “Dämonin” ins Deutsche übersetzen. Der deutsche Untertitel “Die Töterinnen” legt ebenfalls einen Horrorfilm nahe. Warum das bei diesem schweißtreibenden Psychodrama gar nicht so abwegig ist, erfahrt ihr von uns aus erster, verstörter Hand. Schwarzweißes Cinemascope, expressionistisches Schauspiel und brutale Ehrlichkeit stellen unsere Aufmerksamkeit auf eine intensive Probe. Diese Kinoglücksmomente für uns Zelluloid-Archäologen werden auch diesmal für euch zum erregenden Hörvergnügen.

WA095 Jahrgang 45

Wir erleben erstmals den dokumentarischen Blick von Jürgen Böttcher, der als Maler und Filmemacher für einen unbestechlichen Erzählstil steht. In seinem einzigen Spielfilm sehen wir die scheinbar beiläufige Geschichte von einem jungen Paar in Trennung. Wir diskutieren, wie sich dies zu einer subtilen Metapher über die Suche nach dem eigenen Platz im Leben entwickelt und welche Herausforderungen für unsere Sehgewohnheiten in den formalen Mitteln stecken. Ergänzend dazu hört unbedingt das Filmgespräch mit Jürgen Böttcher.

Jahrgang 45 – Spezial

Jürgen Böttcher, Regisseur

Jürgen Böttcher, Regisseur

Im Rahmen des Medienseminars der Universität Rostock zu den DEFA-Verbotsfilmen fand die Einführung der Studenten und das hier zu hörende Gespräch mit Regisseur Jürgen Böttcher direkt nach der Filmvorführung statt.

Die Aufzeichnung entstand mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung MV.

WA094 Karla

Die DEFA-Verbotsfilmreihe führt uns dieses Mal in die Schule. Dort unterrichtet die neue Lehrerin Karla Blum eine Klasse, die kurz vor dem Abitur steht und einen enormen Verschleiß an Lehrkräften hat. Doch Karla, die stets ehrlich sein will und Ehrlichkeit fordert, stößt auf verlogene Vorgesetzte und systematische Engstirnigkeit. Wie diese Geschichte auf uns wirkt und wobei sie uns fordert, hört ihr in dieser überraschend persönlichen Ausgabe.

Karla – Spezial

Lichtspieltheater Wundervoll

Lichtspieltheater Wundervoll

Der vorletzte Film aus der Verbotsfilm-Reihe in Rostock: Karla. Zu Gast war die Hauptdarstellerin Jutta Hoffmann, die nach Einführung und Filmvorstellung ausführlich Rede und Antwort stand.

Die Aufzeichnung entstand mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung MV.