Schlagwort: 1960er

WA124 What Ever Happened to Baby Jane?

Ja, was wurde denn nur aus ihr, der so erfolgreichen Kinderschauspielerin Baby Jane? Carli und Max ermitteln, wie es ihr und Schwester Blanche bzw. Bette Davis und Joan Crawford ergangen ist. Angeführt von Regiegröße Robert Aldrich geben die beiden Damen – die, so weiß Carli zu berichten, sich auch im echten Leben nicht wirklich grün waren – sich einem Kampf mit harten Bandagen hin. Es geht um die Vergänglichkeit des Ruhms, um Dichtung und Wahrheit, um Leben und Tod, kurz Showbusiness! Mit dieser Folge beschließen wir auch die kleine Trilogie zum “Classic Hollywood”.

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WA115 Marketa Lazarova

Aufbruchstimmung im tschechischen Kino der 60er Jahre: traditionelle Erzählkonventionen werden auch in diesem schwarz-weißen Mittelalter-Epos aufgebrochen. Augenzwinkernd und traumwandlerisch setzt sich eine grotesk-eisige Welt zusammen, bevölkert von gierigen und verrohten Menschenwesen. Lauscht unserer Verwirrung und Sinnsuche – wir kapitulieren mit vielen Worten und huldigen den überwältigenden Cinemascope-Bildern um so mehr.

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WA104 Onibaba

Onibaba, lässt sich mit “Dämonin” ins Deutsche übersetzen. Der deutsche Untertitel “Die Töterinnen” legt ebenfalls einen Horrorfilm nahe. Warum das bei diesem schweißtreibenden Psychodrama gar nicht so abwegig ist, erfahrt ihr von uns aus erster, verstörter Hand. Schwarzweißes Cinemascope, expressionistisches Schauspiel und brutale Ehrlichkeit stellen unsere Aufmerksamkeit auf eine intensive Probe. Diese Kinoglücksmomente für uns Zelluloid-Archäologen werden auch diesmal für euch zum erregenden Hörvergnügen.

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WA095 Jahrgang 45

Wir erleben erstmals den dokumentarischen Blick von Jürgen Böttcher, der als Maler und Filmemacher für einen unbestechlichen Erzählstil steht. In seinem einzigen Spielfilm sehen wir die scheinbar beiläufige Geschichte von einem jungen Paar in Trennung. Wir diskutieren, wie sich dies zu einer subtilen Metapher über die Suche nach dem eigenen Platz im Leben entwickelt und welche Herausforderungen für unsere Sehgewohnheiten in den formalen Mitteln stecken.

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Jahrgang 45 – Spezial

Im Rahmen des Medienseminars der Universität Rostock zu den DEFA-Verbotsfilmen fand das hier zu hörende Interview mit Regisseur Jürgen Böttcher direkt nach der Filmvorführung statt.

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WA094 Karla

Die DEFA-Verbotsfilmreihe führt uns dieses Mal in die Schule. Dort unterrichtet die neue Lehrerin Karla Blum eine Klasse, die kurz vor dem Abitur steht und einen enormen Verschleiß an Lehrkräften hat. Doch Karla, die stets ehrlich sein will und Ehrlichkeit fordert, stößt auf verlogene Vorgesetzte und systematische Engstirnigkeit. Wie diese Geschichte auf uns wirkt und wobei sie uns fordert hört ihr in dieser überraschend persönlichen Ausgabe.

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Karla – Spezial

Der vorletzte Film aus der Verbotsfilm-Reihe in Rostock: Karla. Zu Gast war die Hauptdarstellerin Jutta Hoffmann, die nach Einführung und Filmvorstellung ausführlich Rede und Antwort stand.

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WA092 Spur der Steine

Unsere DEFA-Verbotsfilm-Reihe geht weiter. Dieses Mal wieder als Kino-Sichtung von SPUR DER STEINE. Max ist von dem Western-Hinweis ganz angetan und dichtet sich alles entsprechend zurecht. Christian kann seine Zuneigung für wahre Kinobilder nicht verbergen. Aber nicht alles ist eitel

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Spur der Steine – Spezial

Der bekannteste Film der 12 verbotenen DEFA-Produktionen von 1965/66 lockte erneut zahlreiche Rostocker Kinogänger ins Lichtspieltheater Wundervoll. Auch diese Aufführung wurde durch eine Einführung von angehenden Medienwissenschaftlerinnen eröffnet und durch ein anschließendes Filmgespräch abgerundet. In dieser Sonderausgabe könnt ihr hören, wie das damalige Verbot in den historischen Kontext eingeordnet wird und wie ein Zeitzeuge die Erstaufführung 1966 erlebt hatte, bevor der Film nach nur drei Tagen für Jahrzehnte aus den Kinos verschwand.

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Denk bloß nicht, ich heule – Spezial

Auch die zweite Vorstellung eines einst verbotenen DEFA-Films lief vor ausverkauftem Kinosaal. “Denk bloß nicht, ich heule” hatten wir bereits in Folge 85 durchaus euphorisch besprochen. Auf der großen Leinwand entfalteten die strengen Bildkompositionen über die disziplinierende Starre der DDR-Nachkriegsgesellschaft eine noch größere Wucht. Unsere Eindrücke, aber vor allem der aufschlußreiche Vortrag der Studenten und das ausführliche Gespräch mit dem gut aufgelegten Hauptdarsteller Peter Reusse erwarten euch in dieser Spezialausgabe. Angenehmes Hörvergnügen!

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