Schlagwort: 1940er

WA106 Opfergang

Veit Harlan, seine Zeichens Regisseur von Nazi-Propagandafilmen wie “Jud Süss” und “Kolberg” drehte bereits 1942 mit “Opfergang” einen (Alp)Traum in Agfacolor, bei dem einem die Augen übergehen. Wir beschäftigen uns damit, ob wir den Film angesichts seiner Entstehungszeit genießen können und welche mehr oder minder subtil eingebauten Weltansichten uns sauer aufstoßen. Verbunden mit einigen hochinteressanten Aspekten der Inszenierung ergibt sich so ein aufwühlend wechselhaftes Filmgespräch.

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WA097 The Wolf Man

Wir begeben uns nach Talbot Castle, wo Larry Talbot am eigenen Leib alles über den Mythos Werwolf erfährt. Die seinerzeit für ihre stimmungsvollen Horrorfilme bekannten “Universal Studios” gönnten dem Filmteam lediglich 25 Tage Drehzeit. In unserem Gespräch mutmaßen wir über die Auswirkungen dieser Produktionsbedingungen und pendeln zwischen nostalgischer Faszination und kritischer Distanz.

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WA079 The Life and Death of Colonel Blimp

In unserer mittlerweile 79. (regulären) Folge haben wir uns des Epos’ “Leben und Sterben des Colonel Blimp” angenommen. Das kongeniale Duo namens Michael Powell und Emeric Pressburger drehte seinen ersten Film in Technicolor mit einer Länge von etwa zweidreiviertel Stunden Laufzeit. Trotz dieser gigantischen Ausmaße haben wir versucht, uns dem Werk zu nähern. Neben Regeln und Ordnung, Humor und Bitterkeit blicken wir auch auf Freundschaft und vergehende Jahre.

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WA075 Shockproof

Wir haben unseren zweiten Douglas Sirk-Film geschaut. Nach “The Tarnished Angels” in Folge haben wir nun “Unerschütterliche Liebe” bzw. “Shockproof” geschaut. Für das Drehbuch zeichnete Sam Fuller verantwortlich, wobei Helen Deutsch noch ordentlich umgeschrieben hat. Wir werfen unseren Blick vor allem auf das Liebes-Dreieck und wie Sirk damit umgeht. Außerdem betrachten wir, wie Sirk hier ironisch mit den Mechanismen des Film Noir umgeht und fragen uns, ob er bestimmte Erwartungen nicht sogar unterläuft.

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Horrorctober 2015

13 Horrorfilme im Oktober – und bis jetzt haben Max und Christian kaum Zeit für ihre jeweiligen Sichtungslisten gefunden. Dennoch plaudern wir in dieser Sonderausgabe ausführlich zu dieser schönen Aktion der filmverliebten Netzgemeinde. Von Frischware wie “Horns” bis zu schaurig-kühlen Klassikern wie “Cat People” haben wir reichlich Gesprächsstoff für eure Ohren parat. Schreibt uns, wenn auch ihr diesen Monat an den unheimlichen Ecken der Filmgeschichte entlang schleicht.

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WA066 The Third Man

Nach Christians Ausflug zum Chaos Communication Camp sind wir nun wieder im wohligen Kinosaal und haben uns die frisch restaurierte 4K-Version von Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ angesehen. Im Gespräch über den Film machen wir uns Gedanken zu den Figuren, der Musik des Films und vor allem auch zu der Erwartungshaltung, die vor allem Christian hatte, der den Film noch nicht gesehen hatte

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WA064 Die Mörder sind unter uns

Wir bleiben völlig blass. Also Schwarz-Weiß. Diesmal geht es in die Geschichte Deutschlands. Der Zweite Weltkrieg ist (in der Realität wie auch im Film) gerade vorbei. Wolfgang Staudte – den wir als Regisseur mit Sicherheit in absehbarer Zeit nochmal treffen werden, da er eine sehr interessante Biographie besitzt – inszenierte den ersten deutschen Nachkriegsfilm. Wir haben die DEFA-Produktion Die Mörder sind unter uns geschaut.

Stark beeindruckt von den Bildern, der realen Kulisse des zerstörten Berlins und der Inszenierung Staudtes kommen wir auf die verschiedensten Gedanken und geben auch einiges von unserem eigenen politischen Denken preis. Auf jeden Fall sprechen wir hiermit ausdrücklich eine Sehempfehlung mit anschließender Diskussion – gerne bei uns in den Kommentaren – aus!

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WA054 The Magnificent Ambersons

Wir haben uns gesonnt, denn “Der Glanz des Hauses Amberson” strahlte uns entgegen. Gemeinsam mit Simon Kyprianou, der u. a. für das 35MM – Das Retro-Filmmagazin schreibt, haben wir uns Orson Welles’ Film angesehen. Doch wie viel Welles steckt denn in den knapp 88 Minuten? Das Studio zerhackte den Film – er sollte eigentlich etwa 150 Minuten gehen. Wir (v)erarbeiten uns gemeinsam Zusammenhänge und entdecken die Stärken des Films. Im Schlussteil driften Christian und Max dann noch ab und tauschen sich über Sinn und Unsinn von Podcast und Filmeschauen aus. Und streuen nicht nur zu Beginn der Folge ein paar weitere Filmpodcast-Tipps ein.

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Berlinale 2015: Glorious Technicolor

Während die nächste reguläre Ausgabe noch auf sich warten lässt, berichten wir in einer Sondersendung, aufgenommen am 14.02.2015, von der visuell berauschenden Retrospektive der 65. Berlinale: Glorious Technicolor. In ungewohnter, aber genauso kompetenter Besetzung erzählen wir von gut abgehangenen Klassikern wie "Vom Winde verweht" und Geheimtipps wie "Leave Her To Heaven".
Nahezu alle Filme durften wir in rar gewordenen analogen Filmkopien bewundern. Die einzigartige Intensität der Farben, als das Kino seine schwarzweisse Unschuld verlor, konnten wir so besonders authentisch erleben. Wir kommen auf diverse Filme zu sprechen und bemerken vor allem bei "Black Narcissus" einen erhöhten Diskussionsbedarf. Zum Schluß blicken wir noch in die Kristallkugel und zeichnen eine Linie vom Technicolor-Farbverfahren bis hin zum Filmerlebnis mit der Oculus Rift. Wir wünschen gute Unterhaltung und freuen uns über eure Rückmeldungen in den Kommentaren.

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WA041 The Killers (1946)

Eine düstere Kurzgeschichte von Ernest Hemingway. Verdedelt mit einer gleichsam wunderschönen wie verschlagenen Ava Gardner. Ergänzt mit einem einfältigem Sunnyboy gespielt von Burt Lancaster. Abgemischt mit laaaangen Schatten, hartem Licht und (mindestens) einer gigantischen Plansequenz. Et voilà: RÄCHER DER UNTERWELT – THE KILLERS!

Wir haben nicht nur den Film fürstlich genossen, sondern auch Andrej Tarkowskis studentischen Versuch der Adaption von Hemingways “short story” geschaut.

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